Workshop zur GEAS-Reform
Am 12. Juni 2026 tritt der neue EU-Pakt zu Asyl und Migration (GEAS) in Kraft – auch in der Schweiz. Was die Politik als «Reform» verkauft, ist ein umfassender Angriff auf die Grundrechte von geflüchteten und migrierten Menschen. Um uns dagegen zu wehren, müssen wir uns informieren – Am 12. Juni im Brass-Sääli (Quartiergasse 17) geben Fachpersonen einen Überblick und beantworten Fragen.

Ab dem 12. Juni 2026 gelten zum einen neue Regeln im Dublin-System – auch in der Schweiz. Die bisherige Regelung (Dublin III-VO) wird durch die Asyl- und Migrationsmanagement-Verordnung (AMM-VO) ersetzt. Konkret ändert sich für Asylsuchende in der Schweiz vieles, so können beispielsweise die Fristen für Überstellungen auf bis zu 3 Jahre oder sogar mehr verlängert werden.
Aber auch in anderen Gesetzen (etwa EURODAC) kommt es zu Veränderungen, womit ebenso Sans-Papiers und andere Personengruppen von Verschärfungen betroffen sein werden.
Im Zusammenhang mit diesen Gesetzesänderungen stellen sich viele Fragen:
- Worauf müssen wir nun besonders achten?
- Wann gelten die alten, wann die neuen Regeln?
- Was bedeuten die Änderungen für unsere Arbeit in Beratung, Beglei- tung und Rechtshilfe für Asylsuchende?
- Welche (rechtlichen) Möglichkeiten gibt es gegen die Verschärfungen vorzugehen?
An dieser Infoveranstaltung geben Fachpersonen von SoSF und Pikett Asyl Auskunft einen Überblick über die Änderungen und öffnen Raum für Fragen.
Die Veranstaltung ist ein Auftakt für die «Abolish-GEAS»-Demo, die dann um 18:00 bei Waisenhausplatz beginnen wird.